Innovativ bei der Ausbildung

Wenn man die Entwicklung des C+P Bildungszentrums anschaut, kann man mit Fug und Recht feststellen, dass die Unternehmensgruppe Christmann & Pfeifer genau den richtigen Weg beschritten hatte, als sie 1999 dieses einzigartige Bündnis für Ausbildung ins Leben rief.


Denn mittlerweile nutzen über 60 Mitgliedsbetriebe die Möglichkeit ihren Facharbeiternachwuchs im C+P Bildungszentrum ausbilden zu lassen. „Im Schnitt sind bei uns 280 Auszubildende im Durchlauf tätig, wobei unser Konzept auf vier Säulen, der Ausbildung, der Umschulung, der Berufsorientierung und der Weiterbildung beruht“, erläutert Bernd Feige, Geschäftsführer der C+P Bildungs GmbH.

Ausbildung
Für viele Ausbildungsberufe bietet sich hier die Möglichkeit, alle praktischen und theoretischen mit den fachspezifischen Details ihres Ausbildungsberufes zu erlernen. Je nach Ausbildungsberuf verbringen die Auszubildenden zwischen sechs und zwölf Monate bei C+P.

Umschulung
C+P Bildung bietet Umschulungen in einem Gesamtumfang von 28 Monaten an. Die Durchlaufzeit ist bei entsprechenden Leistungen auch verkürzbar. Die Teilnahme setzt eine Beratung, einen durchzuführenden Einstellungstest und einen Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Marburg-Biedenkopf voraus. Angeboten wird eine Umschulung nach § 241 SGB II in den Berufen: Mechatroniker, Zerspanungs-, Werkzeug-, Industrie- und Konstruktionsmechaniker sowie Maschinen- und Anlagenführer (16 Monate) Im ersten Ausbildungsjahr steht die systematische sach- und fachbezogene Grundausbildung auf dem Programm, des Weiteren werden Speziallehrgänge in der CNC-, Steuerungs- und Kunststofftechnik, sowie diverse Seminare angeboten. Begleitet wird diese Ausbildung durch eine unterstützende theoretische Schulung im C+P Bildungszentrum und die wöchentliche Teilnahme am Berufsschulunterricht.

Weiterbildung
Natürlich zählt auch der Bereich Weiterbildung zum Angebot des C+P Bildungszentrums, wobei hier die Bereiche der beruflichen Vorqualifikation, Drehen, Fräsen oder die Weiterbildung zur CNC-Fachkraft zu erwähnen sind. Die nächste CNC-Schulung steht sozusagen auch schon in den Startlöchern. „Die Teilnehmer sollte mindestens zehn Personen betragen“, so Bernd Feige. „Ist die Teilnehmerzahl erreicht, kann es direkt mit dem Lehrgang losgehen, der auf ca. 380 Stunden ausgelegt ist. Gearbeitet wird an theoretischen und praktischen Modulen, die Programmierung erfolgt an Original-Bedienoberflächen-Tableaus“, ergänzt Bernd Feige. „Wer Interesse hat, sollte unter der Rufnummer (0 64 65) 919-139 nach Details fragen oder sich unter www.cpbildung.de informieren, damit der Termin nicht versäumt wird.“ Darüber hinaus besteht zum Beispiel für den 30. April noch die Gelegenheit seinen Staplerführerschein im C+P Bildungszentrum abzulegen.

Nächster Kurs im Juli
Der nächste Vorqualifikationskurs für Metall-, Elektro- und Handwerksberufe findet übrigens in der Zeit vom 18. bis 22. Juli 2016 in Breidenbach statt. Vermittlelt werden hier die Grundlagen der allgemeinen Mathematik und der technischen Mathematik. Dazu gibt es noch Tipps und Unterstützung für die Ausbildung und die Vermittlung von Ausbildungsplätzen.

Innovative Ausbildungsmöglichkeiten
Eine Domäne bei C+P ist die Möglichkeit des Medieneinsatzes in der Schweißausbildung. Der Auszubildende hat die Möglichkeit verschiedene Schweißmöglichkeiten zunächst einmal an einem Simulationsgerät zu üben. Der richtige Winkel des Schweißgerätes, die korrekte Geschwindigkeit bei der Ausführung der Schweißnaht und nicht zuletzt die Stellung des Armes zum Beispiel in einer, für ein gutes Schweißergebnis notwendigen Zwangshaltung. Alles wird ohne Materialaufwand und computerüberwacht geübt. „Für jeden Schweißvorgang gibt es eine Auswertung mit allen relevanten Daten, die im Computer festgehalten und jederzeit später abgerufen können“, so Bernd Feige. „Damit lässt sich die Entwicklung der Auszubildenden vom ersten Versuch bis zur letzten Naht ablesen und beurteilen.“ Erst wenn der Ausbilder mit dem Ergebnis zufrieden ist, geht es an die „richtigen“ Geräte und Materialien. „Der Simulator ist bei uns schon länger im Einsatz, doch jetzt beteiligen wir uns am Projekt „MESA - Medieneinsatz in der Schweißbranche“ und haben so bundesweit Vergleichsmöglichkeiten“, ergänzt Bernd Feige. MESA ist ein Projekt im Rahmen des Programmes „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Untersucht werden dabei neue Konzepte und Technologien für die Aus- und Weiterbildung in der Schweißbranche.